Kostenlose Alternative zu Screaming Frog und Semrush?
Für den Website-Check ja. Für Daten über die Konkurrenz und Backlinks nein. Hier steht ehrlich, wofür Nextfix reicht.
Kurz gesagt
Nextfix prüft deine eigene Website und sagt dir, was du zuerst verbessern solltest. Das kostet nichts, braucht kein Konto, und deine Daten bleiben auf deinem Rechner. Wer dagegen sehen will, wofür die Konkurrenz rankt oder wer auf sie verlinkt, braucht eine bezahlte SEO-Suite. Diese Daten gibt es nicht kostenlos und legal.
Wofür Nextfix reicht
- Website-Check: 106 Prüfungen in acht Bereichen, von kaputten Links über Seitentitel bis zur KI-Suche. Standardmäßig 500 Seiten je Durchlauf, einstellbar bis 100.000.
- Eine Aufgabenliste statt einer Fehlerliste: „Was jetzt tun“ fasst gleiche Probleme zusammen, sortiert nach Wirkung und sagt, ob du es selbst im CMS erledigst oder deine Technik.
- Ladezeit im Labor: LCP, CLS und TBT mit einem echten Chromium-Browser, mobil und am Desktop.
- Deine Positionen: aus der Search Console und von Bing, also aus Daten, die dir als Website-Betreiber ohnehin zustehen.
- Suchbegriffe und Seite optimieren: Ideen aus den Vorschlägen beim Tippen, Suchvolumen von Bing, ein Seitentitel-Vorschlag mit deinem Suchbegriff vorn.
- Für Claude: 51 Werkzeuge über MCP, alles lokal.
Wofür Nextfix nicht reicht
- Positionen der Konkurrenz: Die gibt es nur, wenn man Google automatisch abfragt (gegen Googles Nutzungsbedingungen) oder eine Datenbank mietet.
- Einzelne Backlinks: Dafür müsste man das ganze Web abrufen. Nextfix zeigt nur eine grobe Domain-Stärke von Open PageRank.
- Arbeiten im Team in der Cloud: Nextfix läuft auf einem Rechner. Teilen geht über den PDF-Bericht oder die CSV-Liste.
- Windows offiziell: Es funktioniert, ist aber noch nicht offiziell unterstützt.
Nextfix oder Screaming Frog?
Der SEO Spider von Screaming Frog ist kostenlos bis 500 URLs, darüber kostet die Lizenz 199 £ pro Jahr. Er ist das Werkzeug der Profis: sehr tief, sehr flexibel und mit vielen Einstellungen. Nextfix ist schmaler und auf eine andere Frage gebaut: nicht „Was gibt es alles?“, sondern „Was mache ich als Nächstes?“. Wer täglich große Websites technisch auseinandernimmt, ist mit Screaming Frog besser bedient. Wer eine kleine Website pflegt und wissen will, wo er anfängt, kommt mit Nextfix schneller ans Ziel.
Nextfix oder Semrush, Ahrefs und Sistrix?
Die großen Suiten kosten ab etwa 119 bis 134 € im Monat. Dafür bekommst du Konkurrenzdaten, Backlinks und Suchvolumen aus eigenen Datenbanken. Brauchst du die, ist Nextfix keine Alternative. Brauchst du vor allem einen sauberen Website-Check und deine eigenen Positionen, zahlst du dort für vieles, was du nicht nutzt.
Und die anderen freien Werkzeuge?
Es gibt gute kostenlose Open-Source-Werkzeuge. SEOnaut prüft Websites und ordnet Funde nach drei Schweregraden; es läuft am besten mit Docker und einer MySQL-Datenbank, eine gehostete Fassung gibt es auch. Unlighthouse lässt Googles Lighthouse über alle Seiten einer Website laufen und startet mit einem einzigen Befehl, braucht aber Node.js. Nextfix unterscheidet sich vor allem durch die Aufgabenliste nach Wirkung, die Positionen aus Search Console und Bing und die Anbindung an Claude.
Ausprobieren, ohne etwas zu installieren
In der Demo klickst du dich durch die echte Oberfläche, mit einer erfundenen Website. Den direkten Vergleich in einer Tabelle findest du auf der Startseite. Wenn es passt: Installation, eine Zeile im Terminal.